Die Rose von Damaskus
Ihr betörender Duft ist genauso legendär wie die Stadt aus der sie stammt. Hier erfähren Sie mehr über die geheimnisvolle Rose von Damaskus.
Das
ewige Damaskus
Die Rose von Damaskus ist genauso alt und geheimnisvoll wie die Stadt, die ihr den Namen gegeben hat. Sie gehört zu den wohl ältesten und beliebtesten Rosenarten der Welt.
Das Besondere an ihr: der schwere und betörende Duft sowie ihre intensive Blütenfarbe. Der Grund, warum sie in nahezu jedem der geheimnisvollen Gärten zu finden ist, für die Damaskus so berühmt ist.
Vom Sultan Saladin
Im Orient hat die Rose seit jeher eine wichtige Bedeutung: Für die Parfumherstellung wurde sie großflächig angebaut. Schon im achten Jahrhundert blühte der Handel mit Rosenwasser und Rosenöl. Und auch in anderen Bereichen fand sie reichlich Verwendung. So wurde Rosenwasser und -öl auch im Haushalt zur Reinigung eingesetzt. Man erzählt, dass der Sultan Saladin, als er Ende des 12. Jahrhunderts Jerusalem eroberte, von 500 Kamelen mit Rosenwasser begleitet wurde. Mit diesem sollte die Stadt grundlegend gereinigt werden.
Eine Gabe aus dem "Heiligen Land"
Schon die Römer kannten die Rose von Damaskus und verwendeten sie reichlich. Mit dem Untergang des Römischen Reiches allerdings geriet sie in Vergessenheit. Die Kreuzritter waren es, die die Rosenpflanzen im 12. Jahrhundert aus dem Nahen Osten nach Europa brachten und ihr zu einer echten Renaissance verhalfen.
Die Rose als Heilpflanze
Schon seit jeher ist auch die heilende Wirkung von Rosen bekannt. Sie enthält ein hohes Maß an ätherischem Öl, das Herz und Kreislauf stärkt sowie beruhigend wirkt. Wer also nervös und verspannt ist, kann sich bei dem Duft der Rose so richtig entspannen. Einfach tief einatmen und den Duft wirken lassen





